Presseinformation

05.05.2015

Aktienranking Metropolregion Rhein-Neckar: SAP verteidigt Pole-Position zum zehnten Mal in Folge – MVV Energie mit starkem Comeback

Das MRN-Aktienranking, welches die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Mannheim seit Sommer 2011 jedes Quartal veröffentlicht, umfasst mit BASF, Bilfinger, CropEnergies, Fuchs Petrolub, Heidelberg Cement, Heidelberger Druck, Hornbach Baumarkt, Merck KGaA, MVV Energie, SAP, Software AG und Südzucker zwölf große Aktiengesellschaften der Region. Es basiert auf Analysen des Research der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Obwohl dieser modellbasierte Ansatz auf objektiven und veröffentlichten Daten beruht, stellen seine Ergebnisse weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung dar.

Clemens Bundschuh, Analyst beim LBBW-Research, interpretiert das MRN-Aktienranking:

Im Vergleich zum letzten MRN-Aktienranking im Dezember 2014 sind die ersten fünf Plätze unverändert geblieben. SAP führt, nun bereits seit zehn Quartalen in Folge, unangefochten das Aktienranking in der Metropolregion Rhein-Neckar an und verwies Software AG, Fuchs Petrolub, Hornbach und BASF auf die Plätze. Heidelberg Cement verbesserte sich aufgrund von Fortschritten in den Kategorien „Bilanzqualität“, „Wachstumserwartungen“ und „Bewertung“ um zwei Plätze auf Rang 6. Merck als bisheriger Sechster rutschte auf den 7. Rang ab. Ausschlaggebend hierfür waren etwas schwächere Ergebnisse in der Kategorie „Analystengunst“. MVV Energie konnte sich im Vergleich zur letzten Auswertung im Dezember 2014 vom 12. auf 8. Rang vorschieben und in den Disziplinen „Langfristiger Erfolg“ und „Bewertung“ einiges an Boden gut machen. Das „historische Gewinnwachstum“ sowie die „Eigenkapitalrendite“ verzeichneten hierbei die stärksten Zuwächse. Zudem haben sich die Bewertungskennziffern für MVV relativ zu den anderen Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar verbessert. Der Bau- und Industriedienstleister Bilfinger büßte zwei Plätze ein und belegt nun den 9. Rang. Entscheidend waren „Bewertung“ und „Wachstumserwartungen“. Auf den Plätzen 10 bis 12 landeten Heidelberger Druckmaschinen, Südzucker sowie die Südzucker-Tocher CropEnergies. Beim Bioethanolhersteller gaben nicht zuletzt Einmalbelastungen den Ausschlag, welche die Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2014/2015 drückten und dadurch für eine deutliche Ausweitung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses sorgten.

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