Presseinformation

27.04.2016

Aktienranking Metropolregion Rhein-Neckar: SAP verteidigt Pole-Position seit Ende 2012 – CropEnergies rückt acht Plätze vor

Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Mannheim veröffentlicht seit Sommer 2011 das MRN-Aktienranking. Dieses umfasst mit BASF, Bilfinger, CropEnergies, Fuchs Petrolub, Heidelberg Cement, Heidelberger Druck, Hornbach Baumarkt, Merck KGaA, MVV Energie, SAP, Software AG und Südzucker zwölf große Aktiengesellschaften der Region. Es basiert auf Analysen des Research der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Obwohl dieser modellbasierte Ansatz auf objektiven und veröffentlichten Daten beruht, stellen seine Ergebnisse weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung dar.

Clemens Bundschuh, Analyst im LBBW-Research, interpretiert das MRN-Aktienranking:

Im Vergleich zum letzten MRN-Aktienranking im April 2015 sind die ersten drei Plätze unverändert. SAP führt nun seit Dezember 2012 den Kennzahlen-Contest für die Metropolregion Rhein-Neckar an und verwies Software AG sowie Fuchs Petrolub auf die Plätze. Die Erfolgsgaranten für die Spitze im Ranking stellen für SAP die Disziplinen „Profitabilität“ und „langfristiger Erfolg“ dar. Dagegen ging es im Wettbewerb um die „Analystengunst“ sowie beim Thema „Bewertung“ 6 und 4 Ränge nach unten. Den größten Sprung nach vorne machte CropEnergies mit einer Verbesserung um 8 Plätze von Rang 12 auf 4. Sozusagen vom „zero to hero“ der Analysten, zumal der Bioethanolhersteller seit 2014 stets im unteren Drittel rangierte. Für die Verbesserung waren vor allem Fortschritte auf breiter Ebene in den Kategorien „Bilanzqualität“, „Profitabilität“, „Analystengunst“ und „Bewertung“ ausschlaggebend. In der Kurs-Gewinn-Betrachtung belegten die Mannheimer sogar den ersten Platz, was allerdings zu einem nicht unerheblichen Teil auf den starken Kursverfall seit November 2015 zurückzuführen ist. Hinter CropEnergies reihte sich mit einer Verbesserung um zwei Plätze Merck auf Rang 5 ein. Die Darmstädter profitierten von vergleichsweise starken „Umsatz- und Gewinnwachstumserwartungen“, welche einen Sprung von ganzen 8 Plätzen auf Rang 2 in dieser Disziplin bewirkten. Zwei Plätze abwärts, auf Rang 6, ging es dagegen für HeidelbergCement. Der zweitgrößte Zementkonzern der Welt büßte allerdings nur in der Kategorie „Bilanzqualität“ einen Platz ein. Ansonsten ist der Abstieg nur relativ erfolgt – sprich, die anderen waren etwas besser. Auf Platz 8 und damit drei Ränge weiter unten fand sich BASF ein. Dem Ludwigshafener Chemie-Riesen machten vor allem eine träge Weltkonjunktur sowie der stark gefallene Ölpreis zu schaffen. In der Kategorie „Wachstumserwartung“ ging es drei Plätze abwärts und beim Thema „Bilanzqualität“ musste BASF einen Abstieg um einen Platz auf Rang 6 hinnehmen. Platz 11 belegte Heidelberger Druck. Der Druckmaschinenhersteller rückte in der Kategorie „Wachstumserwartungen“ zwei Plätze nach hinten auf Rang 6. Auf dem 10. Platz fand wie im vergangen Jahr Südzucker wieder. Rang 12 ging dieses Mal an Bilfinger. Der Engineering- und Servicekonzern verlor drei, beziehungsweise zwei Plätze durch Einbußen in den Disziplinen „Wachstumserwartungen“ und „Profitabilität“.

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