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Friedrich Ebert wurde 1871 in Heidelberg geboren. Er erlernte den Beruf des Sattlers, wurde Arbeitersekretär und 1905 Mitglied des SPD-Parteivorstands, 1913 schließlich Vorsitzender der SPD. Von 1912 bis 1918 war er Abgeordneter des Reichstages.
In der Revolution 1918/19 stellte er als Volksbeauftragter die Weichen für eine parlamentarische Demokratie ("Weimarer Republik"). Sechs Jahre lang – von 1919 bis 1925 – war er als Reichspräsident das erste demokratische Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte. An seiner Person und seiner Politik lässt sich deutsche Demokratiegeschichte festmachen. Der Deutsche Bundestag hat daher per Gesetz die "Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte" begründet (1986). Sie macht die Geburtswohnung Friedrich Eberts in der Heidelberger Altstadt der Öffentlichkeit zugänglich, ebenso die didaktisch strukturierte, anschauliche Dauerausstellung "Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten. Friedrich Ebert (1871-1925)". Sonderausstellungen, Veranstaltungen wie z. B. Vorträge und Podiumsdiskussionen, sowie ein umfangreiches museumspädagogisches Programm ergänzen das Angebot des Friedrich-Ebert-Hauses. Dieses ist, ausgestattet mit Bibliothek und Archiv, auch ein Ort der Forschung zu Friedrich Ebert und seiner Zeit. Öffnungszeiten: |



