Die überparteiliche Theodor Heuss Stiftung wurde 1964 nach dem Tode von Theodor Heuss von Hildegard Hamm-Brücher, einem Kreis von Freunden und dem Sohn Ernst Ludwig Heuss gegründet, um vorbildliches demokratisches Verhalten, ungewöhnliche Zivilcourage und beispielhaften Einsatz für das Gemeinwohl auszuzeichnen. Die Stiftung hat von Anfang an versucht, wichtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig ins öffentliche Bewusstsein zu tragen, um "auf etwas hinzuweisen, was in unserer Demokratie getan und gestaltet werden muss, ohne dass es bereits vollendet ist" (Carl Friedrich v. Weizsäcker, 1965). Die Themen und Preis- und Medaillenträger, die sie gewählt hat, sind so zu einer »demokratischen Zeitansage« geworden. |



