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MiFID II

Alle Informationen zur Einführung der neuen EU-Richtlinie ab dem 3. Januar 2018

MiFID II

Alle Informationen zur Einführung der neuen EU-Richtlinie ab dem 3. Januar 2018

Erfahren Sie mehr über die neuen Regelungen im Wertpapierhandel und der Anlageberatung.

Was ist MiFID II?

MiFID II - Bestens vorbereitet mit der BW-Bank

Die Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente (kurz: » MiFID II «) ist insbesondere für unsere Depotkunden relevant und soll zum Schutz der Anlegerinteressen beitragen.

Zur Umsetzung dieser Ziele erweitern wir zum 3. Januar 2018 unsere Beratungsprozesse und bieten unseren Kunden wie gewohnt ein Höchstmaß an Transparenz rund um das Thema Wertpapieranlage.

Die wichtigsten Änderungen und Vorteile haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt.

Eine gute Entscheidung treffen.

Wir bieten Ihnen noch mehr Transparenz. Sie erhalten künftig vor jedem Geschäftsabschluss eine ausführliche Aufstellung aller mit der jeweiligen Transaktion verbundenen Kosten und Gebühren.

Das richtige Produkt finden.

Das Ihnen bekannte Beratungsprotokoll wird mit der MiFID II durch eine umfangreiche Geeignetheitserklärung ersetzt. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass jedes Wertpapierangebot optimal auf Ihre individuellen Ziele und Präferenzen ausgerichtet ist. Welche das sind, klären wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Effizient kommunizieren.

Um Ihnen, insbesondere in der telefonischen Beratung, zeitnah Dokumente zustellen zu können, empfehlen wir Ihnen unser bewährtes Online-Banking Angebot inklusive elektronischem Postfach. Dabei profitieren Sie auch von vielen weiteren Vorteilen. Informieren Sie sich jetzt:

Sicherheit schaffen.

Um jedes Geschäft nachvollziehen zu können, fordert die MiFID II die Aufzeichnung sämtlicher Kommunikation im Zusammenhang mit Wertpapiertransaktionen.

Da dies auch Telefongespräche einschließt, werden ab dem 3. Januar 2018 alle Gespräche aufgezeichnet. Nähere Informationen zur Aufbewahrung und anderen Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:

Juristische und natürliche Personen

Zuordnung: Juristische (LEI) und natürliche Personen (NPI)

Wertpapiergeschäfte werden ab dem 3. Januar 2018 unter der EU-Verordnung MiFIR meldepflichtig. Dies bedeutet, dass wir als Bank verpflichtet sind, deutsche und europäische Aufsichtsbehörden über Transaktionen in Wertpapieren zu informieren.

In einigen Fällen benötigen wir hierbei Ihre Unterstützung, indem Sie uns Ihr persönliches Meldekennzeichen (Ihre Zuordnung) mitteilen. Ob Sie hiervon betroffen sind und welches Kennzeichen wir benötigen, können Sie hier in wenigen Schritten prüfen:

Juristische Personen

Für juristische Personen schreibt der Gesetzgeber die Angabe des sogenannten »Legal Entity Identifier (LEI)« vor. Wenn Sie nicht sicher sind, ob diese Anforderung auf Sie zutrifft, empfehlen wir Ihnen unser Informationsblatt rund um das Thema LEI. Ihren LEI können Sie direkt beim WM Datenservice unter www.wm-leiportal.org beantragen. Weitere Vergabestellen finden Sie auf www.gleif.org/de

Ob Sie Ihren LEI bei einer deutschen oder einer ausländischen Vergabestelle beantragen, ist Ihnen freigestellt. Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung des LEI aufgrund aktuell erhöhter Nachfrage einige Wochen in Anspruch nehmen kann.

Ihr Berater gibt Ihnen gerne Auskunft, ob uns alle für Sie relevanten Informationen vorliegen.

Natürliche Personen

Für natürliche Personen schreibt der Gesetzgeber ein Kennzeichen vor, das je nach Staatsangehörigkeit variiert: den sogenannten »Natural Person Identifier (NPI)«. Welches Kennzeichen für Sie relevant ist, können Sie in wenigen Sekunden selbst prüfen. Bitte wählen Sie einfach aus der folgenden Liste das Land Ihrer Staatsangehörigkeit aus. Darüber hinaus gibt Ihnen Ihr Berater gerne Auskunft, ob uns alle für Sie relevanten Informationen vorliegen.

Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Ungarn, Irland

Ihr Kennzeichen können wir aus den uns vorliegenden Daten ermitteln, somit bleibt für Sie alles beim Alten!

Italien

Für italienische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die italienische Steuernummer (Codice Fiscale), zu finden auf der Krankenversicherungskarte oder TIN-Karte. Diese besteht aus insgesamt 16 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: ABCZYX66M10Z118O).

Griechenland

Für griechische Staatsbürger, die für den Handel an der Athener Börse zugelassen sind, verlangt der Gesetzgeber den "10 DSS Digit Investor Share" Code (Beispiel: 0012345678). Andernfalls dürfen wir Ihr Kennzeichen aus den uns vorliegenden Daten ermitteln, für Sie bleibt in diesem Fall nichts zu tun.

Kroatien

Für kroatische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Identifikationsnummer (OIB), zu finden im Reisepass (2. Seite) und im kroatischen Personalausweis (Rückseite) unter „OIB“. Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 98765432100).

Alle anderen Länder (nicht EU)

Für außereuropäische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die jeweilige nationale Reisepassnummer.

Belgien

Für belgische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die belgische Identifikationsnummer, zu finden im belgischen Personalausweis (Rückseite) unter „Identification Number of the National Register“. Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 85.01.01-002.00).

Bulgarien

Für bulgarische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die bulgarische Identifikationsnummer, zu finden im Reisepass, im bulgarischen Personalausweis (Vorderseite) und im bulgarischen Führerschein (4d) unter „Personal No.“. Diese besteht aus insgesamt 10 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 8508010133).

Dänemark

Für dänische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber den persönlichen Identitätscode, zu finden im Reisepass unter „Personal Code No.“ und im dänischen Führerschein (4d). Dieser besteht aus insgesamt 10 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 050669-1178).

Estland

Für estnische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber den estnischen persönlichen Identitätscode (Isikukood), zu finden im Reisepass, im estnischen Personalausweis (Vorderseite) unter „Personal Code“ und im estnischen Führerschein (4d). Dieser besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 47501220240).

Finnland

Für finnische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Identifikationsnummer, zu finden im Reisepass und im finnischen Personalausweis (Vorderseite). Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 211271-476U).

Großbritannien

Für britische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Versicherungsnummer (UK National Insurance Number - NINO), zu finden auf der nationalen Versicherungskarte und in Dokumenten des Ministeriums für Arbeit und Pensionen (DWP). Diese besteht aus insgesamt 9 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: AB123356B).

Island

Für isländische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Kennnummer (Kennitala), zu finden im Reisepass unter „Personal Code No.“ und im isländischen Führerschein (4d). Diese besteht aus  insgesamt 10 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 051268-1459).

Lettland

Für lettische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Kennnummer (Personas kods), zu finden im Reisepass und im lettischen Personalausweis unter „Personal No.“. Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 020775-13004).

Liechtenstein

Für Staatsbürger aus Liechtenstein verlangt der Gesetzgeber die nationale Reisepassnummer, zu finden im Reisepass unter „Passport No.“. Diese besteht aus insgesamt 6 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: R00536).

Litauen

Für litauische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Kennnummer (Asmens Kodas), zu finden im Reisepass und im litauischen Personalausweis unter „Personal No.“. Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 47803111095).

Malta

Für maltesische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Identifikationsnummer, zu finden im Reisepass und im maltesischen Personalausweis unter „ID Card No.“. Diese besteht aus insgesamt 8 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 0081849M).

Niederlande

Für niederländische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Reisepassnummer, zu finden im Reisepass unter „Document No.“. Diese besteht aus insgesamt 9 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: XM1502P04).

Norwegen

Für norwegische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die 11-stellige persönliche ID (Foedselsnummer), zu finden im Reisepass unter „Personal No.“ und im norwegischen Führerschein (4d). Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 051074 23456).

Polen

Für polnische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Identifikationsnummer (PESEL), zu finden im Reisepass unter „Personal ID No.“. Diese besteht aus insgesamt 11 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 15530007844).

Portugal

Für portugiesische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die portugiesische Steuernummer, zu finden auf dem portugiesischen Personalausweis unter „Tax No.“ oder auf der sogenannten TIN-Karte. Diese besteht aus insgesamt 9 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 188733942).

Rumänien

Für rumänische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Identifikationsnummer (Cod Numeric Personal), zu finden im Reisepass unter „Personal No.“ und im rumänischen Personalausweis unter 'CNP'. Diese besteht aus insgesamt 13 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 2370412450780).

Schweden

Für schwedische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Identifikationsnummer, zu finden im Reisepass und im Personalausweis unter „Personal ID No.“. Diese besteht aus insgesamt 10 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 870314-258).

Slowakei

Für slowakische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Identifikationsnummer (Rodne Cislo), zu finden im Reisepass und im slowakischen Personalausweis unter „Rodne Cislo“. Diese besteht aus  insgesamt 10 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 601010/7431).

Slowenien

Für slowenische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die persönliche Identifikationsnummer (EMSO - Enotna Mativna Stevilka Obcana), zu finden im Reisepass und im slowenischen Personalausweis unter „EMSO PIN“. Diese besteht aus insgesamt 13 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 1811578503652).

Spanien

Für spanische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die spanische Steuer-Identifikationsnummer, zu finden im spanischen Personalausweis unter „DNI“, im spanischen Führerschein (5.) und in der spanischen Sozialversicherungskarte. Diese besteht aus insgesamt 9  Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 55949719L).

Tschechien

Für tschechische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Identifikationsnummer (Rodne cislo), zu finden im Reisepass oder im tschechischen Personalausweis (Rückseite) unter „Personal No.“. Diese besteht aus insgesamt 10 Ziffern / Buchstaben (Beispiel: 901420/0325).

Zypern

Für zypriotische Staatsbürger verlangt der Gesetzgeber die nationale Passnummer, zu finden im Reisepass unter „Passport No.“. Diese besteht aus insgesamt 7 / 9  Ziffern / Buchstaben (Beispiel: E123456).

Weitere Länder ausklappen
Aufzeichnung

Informationen zur Gesprächsaufzeichnung

Telefonische und elektronische Kommunikation, die sich auf die Annahme, Übermittlung oder Ausführung von Aufträgen zu Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen und -nebendienstleistungen bezieht, müssen wir aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen aufzeichnen und für fünf Jahre aufbewahren, bei aufsichtsbehördlicher Anordnung im Einzelfall für bis zu sieben Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums stellen wir Ihnen eine Kopie der  Aufzeichnungen auf Verlangen zur Verfügung. Sollte ein Bevollmächtigter für Sie tätig werden, gelten die Vorschriften zur telefonischen und elektronischen Kommunikation für den Bevollmächtigten ebenfalls. Bitte beachten Sie, dass für bestimmte Kommunikationswege, z.B. das Direktbrokerage, gesonderte Vereinbarungen gelten. Ihre Fragen zur Aufzeichnungspflicht beantwortet Ihr Berater gerne im persönlichen Gespräch.

Downloads

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MiFID II-Broschüre

Wenn Sie sich ausführlicher mit den Inhalten der MiFID II auseinandersetzen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere MiFID II-Broschüre. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Wertpapierklassen und Anlageformen sowie unsere Bedingungen für den Wertpapierhandel.

Download Aktuelle MiFID II-Broschüre (Stand April 2018)

 

Ausführungsgrundsätze

Download Ausführungsgrundsätze (Stand Januar 2018)

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