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Ausnahmezustand „Social Distancing“

In der aktuellen Situation bedeutet Nähe leider auch Risiko. Vermehrt zu Hause bleiben und ausreichend Abstand halten sind die wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Coronaviren. Je weniger Kontakt wir alle untereinander haben, desto eher verlangsamt sich die Übertragung des Erregers von Mensch zu Mensch.

Daher beschränkt die Bundesregierung seit Mitte März unser tägliches Miteinander und hat die Leitlinien für die Corona-Krise am 15. April nochmals verlängert: Wir erklären, was die Kontaktbeschränkungen genau bringen und wie Sie den erforderlichen Abstand am besten einhalten können.

Distanz und Nähe: Solidarität in der Corona-Krise

Coronaviren übertragen sich beim Sprechen, Niesen oder Husten. Der Verlauf einer Erkrankung nach der Tröpfchen-Infektion ist dann sehr individuell: von Infizierten ohne Symptome über Patienten mit milden grippeähnlichen Symptomen bis hin zu Patienten mit ganz schweren Verläufen. Das Virus ist dabei vor allem eine Gefahr für die Älteren sowie für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Kliniken haben aber auch schon schwere Verläufe bei jungen Patienten ohne Vorerkrankungen beobachtet.

Da eine große Anzahl Infizierter beschwerdefrei bleibt – zugleich aber Überträger des Virus sein kann –, reicht es nicht aus, Menschen beim Auftreten erster Symptome für die Behandlung zu isolieren. Die Verbreitung der Infektion muss schon vorher aufgehalten werden: durch Social Distancing, der umfassenden Beschränkung sozialer Kontakte.

So schützen Sie im alltäglichen Miteinander, beziehungsweise vielmehr im Verzicht darauf, nicht nur sich selbst und Personen aus Ihrem direkten Umfeld – sondern solidarisch auch alle anderen.

Kontakte reduzieren auch ohne Ausgangssperre

Die deutsche Bevölkerung muss nun ihren Charakter beweisen: Ganz unabhängig von Lockdown, Quarantäne oder drohendem Bußgeld bei einem Verstoß kann jeder Einzelne verantwortungsvoll handeln und seine sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken. Arbeit zum Beispiel findet – wo immer möglich – im Homeoffice statt. Viele Menschen bleiben auch in ihrer Freizeit freiwillig zu Hause, verzichten selbst bei Lockerungen weiterhin auf Treffen mit Freunden, Bekannten und Verwandten. Wer rausmuss, nutzt vermehrt das Fahrrad oder das eigene Auto anstelle der öffentlichen Verkehrsmittel. Überall gilt das Gebot des Mindestabstands, um die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen.

Den erforderlichen Abstand einhalten

Mindestens anderthalb, besser aber zwei Meter Abstand zwischen zwei Menschen empfiehlt das Robert Koch-Institut. Beschränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf wenige Personen aus Ihrem engen privaten oder beruflichen Umfeld. So lassen sich etwaige Infektionswege später besser nachverfolgen. Sparen Sie sich Händeschütteln oder Umarmungen. Und denken Sie an regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Der wichtigste Rat ist: keine Panik. Verhalten Sie sich vernünftig und besonnen.

Nicht in Stoßzeiten aus dem Haus gehen

Verschieben Sie nicht unbedingt notwendige Einkäufe auf eine andere Tageszeit, wenn sich schon vor dem Supermarkt oder der Apotheke Schlangen bilden. Doch gehen Sie unbedingt weiterhin regelmäßig ins Freie, in gebührendem Abstand zu Ihren Mitbürgern natürlich. Bewegung an der frischen Luft baut Stress ab und fördert die Gesundheit. Sonne und Sauerstoff tun Körper und Seele gut. So entgehen Sie dem drohenden Lagerkoller in den eigenen vier Wänden. 

Kinder ohne die Hilfe Dritter betreuen

Laut aktuellem Beschluss sollen Schulen und Kitas wieder schrittweise öffnen, viele Familien bleiben aber noch einige Zeit von den Einschränkungen betroffen. Die Doppelbelastung durch Kinderbetreuung und Homeoffice ist vielerorts bestimmendes Thema und zerrt an den Nerven. Da ist es naheliegend, die Betreuung anderweitig zu organisieren: zum Beispiel durch Freunde oder Verwandte. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) rät davon ab, denn wenn sich Bezugsgruppen für Kinder immer wieder neu zusammensetzen, kann sich das Coronavirus ungehindert verbreiten. Und genau das sollen die Schließungen ja verhindern.

Risikogruppen beachten

Ältere und chronisch Kranke trifft die Corona-Pandemie in besonderem Maße: Sie bilden die Gruppe der Risikopatienten, sollten also auf jeden menschlichen Kontakt verzichten, sind aber oft auf fremde Hilfe angewiesen. Wer kann, sollte ihnen diese Hilfeleistung natürlich weiterhin anbieten, zum Beispiel bei Einkäufen oder kleinen Besorgungen im Alltag.

Die geforderten zwei Meter Abstand einzuhalten, ist dabei Thema Nummer eins. Sprechen Sie die Erledigungen telefonisch ab und organisieren Sie Lieferungen kontaktlos, indem Sie sie vor dem Haus oder der Wohnungstür abstellen.

Digitale Services nutzen

Wir stellen für unsere Kunden die Versorgung mit Finanzdienstleistungen auch in der Corona-Krise sicher. Sie müssen sich also weder um die Versorgung mit Bargeld noch um irgendwelche Einschränkungen beim Zahlungsverkehr sorgen. Social Distancing ist natürlich auch in unseren Filialen ein Thema. Wir nehmen das Coronavirus, die Infektionsrisiken und die Erkrankung sehr ernst: zum Schutz unserer Kunden und unserer Mitarbeiter. Suchen Sie Ihre Filiale daher bitte nur in wirklich dringenden Fällen persönlich auf.

Sie können fast alle Bankgeschäfte auch per Online-Banking, App oder Telefon regeln. Unsere digitalen Services stehen Ihnen weiterhin rund um die Uhr und in vollem Umfang zur Verfügung.

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