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Entwicklungen und Lage an den Kapitalmärkten

Schlechte Nachrichten prallen an den Märkten ab

Entwicklungen und Lage an den Kapitalmärkten

Schlechte Nachrichten prallen an den Märkten ab

Stand 05.06.2020

Fiskal- und geldpolitische Stimulierungen treiben Aktienmärkte – schlechte Nachrichten prallen an den Märkten ab

Aktuelles zu den Kapitalmärkten:

Der Rückgang der Corona-Neuinfektionen (trotz Lockerungen), staatliche Unterstützungsmaßnahmen, der hohe Anlagebedarf und der Glaube an die Unterstützung der Zentralbanken haben die letzten Tage die internationalen Aktienmärkte weiter ansteigen lassen. Widerstandsmarken und 200 Tage Linien wurden in den großen Aktienindizes durchbrochen; ein Ende der Aufwärtsbewegung ist derzeit noch nicht auszumachen. Der technologielastige Nasdaq-Index hat bereits neue Höchststände erreichen können. Hoffnungen auf eine rasche Belebung der Wirtschaft inkl. Nachholeffekte führen zu einer starken Erholung der vorher besonders in Mitleidenschaft gezogenen Brachen wie beispielsweise Automobile und Banken.

Die massive Ausweitung des Anleihenkaufprogramms der europäischen Zentralbank (PEPP) auf sagenhafte 1,35 Billionen Euro beschert den Märkten weitere Liquidität. Im Zusammenspiel mit dem deutschen Konjunkturpaket in Höhe von weiteren 130 Milliarden Euro (u.a. tempore Senkung der MwSt. auf 16 % bzw. 5 %) erhöht dies den Risikoappetit der Anleger.
So haben sich auch viele Währungen und Anleihen aus den Emerging Markets von ihren Tiefstständen erholt. Renditen von Staatsanleihen bester Bonitäten steigen an, da die Nachfrage nach den sogenannten „sicheren Häfen“ nachgelassen hat und (wenn auch nur vereinzelt) die Frage gestellt wird wer das den am Ende alles zahlen soll.

In den letzten Tagen hat die Gemeinschaftswährung Euro eine bemerkenswerte Aufwertung erfahren, da die europäische Union sich überraschend geschlossen und Willens gezeigt hat gemeinschaftlich der Krise entgegen zu treten. Währenddessen kehren politische Brandherde auf der Welt zurück. Zuletzt kamen erneut Spannungen im Handelsstreit zwischen den USA und China auf. In den USA steht die Gesellschaft nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd vor einer Zerreißprobe. Dazukommt, dass China ein neues Sicherheitsgesetzt für Hong Kong angekündigt hat, was enorme Unruhen zur Folge hat. Jedoch haben diese negativen Nachrichten, sowie weiterhin düstere konjunkturelle Aussichten, derzeit keinen Einfluss auf die Märkte.

Wie lange diese Euphorie an den Kapitalmärkten anhalten kann ist schwer abzuschätzen. Denn trotz der scharfen Kurserholung an den Aktienmärkten und den deutlich optimistischeren Einschätzungen bezüglich der Corona-Pandemie darf nicht aus den Augen verloren werden, dass wir in 2020, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, den schärfsten Wirtschaftseinbruch der letzten Jahrzehnte sehen werden.

Positionierung und Ausblick:

Die Vermögensverwaltung hat, mit Erreichen wichtiger charttechnischer Marken, die Aktienquoten leicht erhöht durch den Verkauf von Absicherungsinstrumenten. Damit wurden die Depots näher an die neutrale Aktiengewichtung herangeführt. Zusätzlich haben wir damit weitere freie Liquidität geschaffen, um bei günstigeren Kursen interessante Aktienwerte aufzustocken bzw. neu in die Portfolien aufzunehmen.

Disclaimer:

Das vorliegende Dokument enthält unter anderem unsere derzeitige unverbindliche Einschätzung zu Marktsituationen, Produkten und deren denkbaren Entwicklungsmöglichkeiten, für deren Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen. Die in dem Dokument enthaltenen Informationen geben zudem nicht vor, vollständig oder umfassend zu sein.

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