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Vertrauen entscheidet

Thomas Rosenfeld, Vorstandsmitglied der BW-Bank, über kundenorientierte Beratung

Vertrauen entscheidet

Thomas Rosenfeld, Vorstandsmitglied der BW-Bank, über kundenorientierte Beratung

Zufriedene Kunden und nachhaltiges Handeln gehören für die BW-Bank seit langer Zeit zusammen. Erfahren Sie, wie die Bank nachhaltige Anlagen auswählt und wie mit diesen Investments eine dreifache Dividende möglich ist.

Persönliche Beratung zu nachhaltigen Anlagen

Nachhaltige Geldanlagen werden immer beliebter – die BW-Bank reagiert mit einem breiten Angebot. Ob regional oder global, für Stiftungen oder Privatkunden: Thomas Rosenfeld erklärt, wie nachhaltiges Investieren, gute Performance und  Werterhaltung zusammengehen und was persönliche Beratung in Zeiten des digitalen Wandels leisten muss.

Die BW-Bank feiert ihr 200-jähriges Jubiläum. Was aus dieser Historie spiegelt sich in der Philosophie der Bank wider?

Entscheidend ist das Vertrauen der Kunden. Das galt damals und es gilt unverändert heute. Die BW-Bank fokussiert sich seit jeher sehr stark auf die persönliche Beratung. Außerdem ist die Ausgestaltung der Finanzdienstleistungen entscheidend, wobei das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Unseren vermögenden Kunden bieten wir beispielsweise seit letztem Jahr eine neue Vermögensverwaltungslösung an, die auf das Anlageuniversum mittlerer und kleinerer Börsenunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugeschnitten ist. Generell gilt: Die BW-Bank setzt auf persönliche Beratung vor Ort und auf nachhaltige Kundenbeziehungen.

Was genau verstehen Sie unter Nachhaltigkeit?

Banken können nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn ihre Kunden zufrieden sind. Was die nachhaltige Geldanlage angeht, so befassen sich etwa kirchliche Einrichtungen und Stiftungen schon länger mit diesem Thema. Mittlerweile sind aber immer mehr private Anleger ebenfalls daran interessiert. Dabei geht es bei nachhaltigen Investments auch um die Frage, wohin sich Unternehmen entwickeln und welche Geschäftsmodelle mit Blick auf Umwelt, Ethik und gute Unternehmensführung erfolgreich sein werden. So bieten wir zum Beispiel einen Zukunfts-Sparbrief an, über den Anleger in nachhaltige Projekte in Stuttgart und Baden-Württemberg investieren können. Hinzu kommen ein eigenes Angebot nachhaltiger Fonds im Bereich Aktien und Anleihen sowie eine Vermögensverwaltung, die rein unter nachhaltigen Aspekten gemanagt wird. Speziell für Stiftungen haben wir in diesem Jahr einen vermögensverwaltenden Fonds konzipiert. Dieser Fonds berücksichtigt die Besonderheiten aus dem Investmentsteuerreformgesetz und bietet gemeinnützigen Institutionen weiterhin den Komfort, von einer Steuerbefreiung zu profitieren.

Mit welchen Instrumenten setzen Sie das etwa im Bereich der Investmentfonds und der Vermögensverwaltung um?

Entscheidend ist unsere langjährige Erfahrung in diesem Thema. Dabei nutzen wir einen dreifachen Filter. Zum einen greifen wir auf die Analyseergebnisse renommierter Nachhaltigkeits-Ratingagenturen wie etwa ISS-oekom-Research zurück. Zusätzlich gehen die Ergebnisse unseres eigenen LBBW-Research in den Auswahlprozess ein. Es kommen also nur Wertpapiere für eine Anlage in Frage, die sowohl die Nachhaltigkeits- als auch die kapitalmarktspezifischen Ziele erfüllen. In der dritten Stufe schließlich entscheidet das Portfoliomanagement, welche Aktien für die Anlage interessant sind.

Ist nachhaltiges Investieren auch wegen der Renditechancen attraktiv?

Nachhaltiges Investieren, gute Performance und Werterhaltung schließen sich nach unseren Erfahrungen in keiner Weise aus. Eher das Gegenteil ist der Fall. Nachhaltige Anleger können sich sogar über eine „doppelte Dividende“ freuen. Zur finanziellen Rendite kommt das gute Gewissen. Eigentlich gibt es sogar eine dreifache Dividende: Indem das Kapital verstärkt bei verantwortungsbewusst handelnden Unternehmen landet, verändern Investoren durchaus die Spielregeln. Da viele, zunehmend auch institutionelle Kapitalanleger verstärkt auf nachhaltige Anlagen achten, beschäftigen sich auch Unternehmen mit dem Thema und passen ihre Geschäftsstrategie entsprechend an.

Wie kann eine Anlageberatung den individuellen Zielen des Menschen gerecht werden?

Bei uns steht die persönliche Beratung im Mittelpunkt, wobei es in Zukunft gerade bei der Anlageberatung immer mehr um den hybriden Kunden gehen wird. Dieser informiert sich zunächst zu Hause am PC oder Tablet über Sachverhalte, bevor er sich persönlich in der Filiale oder per Videochat beraten lässt. Es gilt also, sowohl die Beratungsprozesse als auch die Produktlösungen für „beide Welten“ zur Verfügung zu stellen.

Wie schätzen Sie aktuell die Renditeperspektiven an den Wertpapiermärkten ein?

Das globale Kapitalmarktumfeld bietet weiterhin Chancen, beinhaltet aber auch Risiken. Letztere liegen derzeit eher auf der politischen Ebene. Wir sind ungeachtet dessen weiter positiv für die Aktienmärkte eingestellt und sehen dafür genügend fundamentale Gründe. Zudem ist die globale Konjunktur intakt, wenngleich das Wachstumstempo zuletzt etwas nachgelassen hat.

Mit welcher Zinsentwicklung rechnen Sie in Europa?

Wir erwarten, dass die Leitzinsen auch 2019 auf niedrigem Niveau seitwärts tendieren werden. Spätestens im Verlauf des Jahres 2020 sehen wir sie dann in einen sanften Anstiegszyklus einschwenken. In diesem anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist es unserer Meinung nach wichtig, dass sich unsere Kunden mit Alternativen zum Tagesgeld auseinandersetzen, um zumindest die Inflation ausgleichen zu können, und dabei einen Ansprechpartner haben, der sie bedarfsgerecht berät. Denn wir sind davon überzeugt: Am Ende braucht der Mensch den Menschen. Auch das gehört für uns zu einem nachhaltigen Handeln.

 

Stiftungsmanagement vom Profi

Die BW-Bank verfügt über langjährige Erfahrung im Stiftungsmanagement. Vorstandsmitglied Thomas Rosenfeld erklärt, welche Rolle das Thema Nachhaltigkeit hierbei spielt, undgibt einen Ausblick, wie sich das Stiftungsvermögen in Zukunft entwickelnkönnte.

Fondsmanager im Interview

Warum versprechen nachhaltige Anlagen doppelte Dividende? Unsere Experten Steffen Merker und Christoph Groß geben Einblicke in ihre Arbeit als Fondsmanager und erläutern, wie sie Geldanlagen auswählen.

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