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„Den klassischen Balance-Anleger gibt es nicht"

Unsere Expertinnen im Interview

„Den klassischen Balance-Anleger gibt es nicht"

Unsere Expertinnen im Interview

Vor 20 Jahren glich die Erstauflage der LBBW Balance Fonds einer kleinen Revolution. Was die Fonds-Familie so besonders macht, erfahren Sie von unseren Beraterinnen Petra Kaiser und Sabine Braun.

„Die LBBW Balance Fonds sind für jeden Kunden eine gute Lösung“

Vor 20 Jahren hat die BW-Bank die LBBW Balance Fonds aufgelegt. Anlässlich des Jubiläums tauschen sich zwei Beraterinnen der BW-Bank über das Erfolgsprodukt aus. Im Interview sprechen Petra Kaiser, Vermögensmanagerin, und Sabine Braun, Finanzberaterin, über die Entstehung der Fonds-Familie, ihre Entwicklung sowie den Status Quo – und werfen einen Blick in ihre Zukunft.

Petra Kaiser (51) arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Vermögensmanagerin in der Beratung vermögender Privatkunden, Stiftungen und Vereinen. Sie hat die Entstehung der LBBW Balance Fonds vor 20 Jahren also live miterlebt.

Sabine Braun (31) war dagegen damals erst elf Jahre alt und von ihrem Job im Privatkundengeschäft der BW-Bank noch weit entfernt. Heute eint die beiden die Überzeugung, dass die LBBW Balance Fonds seit ihrer Gründung für jeden Anlagetyp ein erfolgreiches Produkt darstellen.  

Was macht die Fonds so besonders? Welche Höhen und Tiefen haben sie bereits erlebt? Und wer kauft sie eigentlich? Petra Kaiser und Sabine Braun kennen die Antworten.

Als die BW-Bank vor 20 Jahren die LBBW Balance Fonds auflegte, glich das einer kleinen Revolution. Warum eigentlich?

Kaiser: Damals war es üblich, dass Anleger entweder in Aktien, in Immobilienfonds oder in Anleihen investierten. Da waren die LBBW Balance Fonds als gemischte Fonds verschiedener Anlageklassen eine Neuheit am Markt – und weckten das Interesse vieler Anleger. Dazu kam: Als die BW-Bank im Jahr 1999 die LBBW Balance Fonds auflegte, waren viele Anleger bester Laune. Die New Economy sorgte für hohe Renditen …

… aber kurze Zeit später auch für enorme Verluste, als die Dotcom-Blase platzte und die Aktienkurse der New Economy-Unternehmen in den Keller sackten. Viele Menschen verloren damals das Vertrauen in die Finanzmärkte. Warum investierten sie trotzdem in die Balance Fonds?

Kaiser: Schon damals standen hinter den Fonds erfahrene Experten, die die Märkte beobachteten und sich regelmäßig darüber austauschten. Die Fondsmanager verfolgen heute nach wie vor das Ziel, möglichst breit gestreut in sorgfältig ausgewählte Zielfonds unterschiedlicher Anlageklassen, Länder und Branchen zu investieren. Ihrem Fachwissen vertrauen unsere Anleger.

Braun: Außerdem ist das Produkt für jeden Kunden-Typ eine gute Lösung. Generell stecken in den LBBW Balance Fonds viele weitere Fonds, die zum Beispiel in Staatsanleihen anderer Länder oder Aktien von US-Unternehmen investieren. Von Anfang an gab es drei Varianten: LBBW Balance CR 20 legt den Fokus auf ein ausgewogenes Rentenportfolio und eignet sich besonders für Anleger, die ihr Anlagerisiko gering halten wollen. Der Balance Fonds mit dem Zusatz CR 75 hingegen hält bei einer neutralen Gewichtung einen Aktienanteil von 75 Prozent. Für ausgeglichene Anleger bietet der LBBW Balance CR 40 einen Mittelweg zu den beiden anderen Fonds.

Mehr oder weniger Risiko – wie tickt der typische Balance-Anleger?

Braun: Den klassischen Balance-Anleger gibt es nicht. Die Anleger, die sich für das Produkt interessieren, gehören allen Altersklassen an, arbeiten in ganz unterschiedlichen Berufen und Branchen. Ich habe zum Beispiel schon einen Großvater beraten, der einen Balance Fonds für seinen Enkel gekauft hat. Viele Anleger eint allerdings, dass sie ihr Geld über viele Jahre in den Fonds investieren und ihn erst verkaufen, wenn sie das Kapital für alternative Investitionen wie den Kauf eines Autos oder einer Immobilie benötigen.

Kaiser: Früher fanden gerade junge Anleger das Fondssparen langweilig. Sie wollten selbst Aktien kaufen, die Kurse beobachten und im besten Falle eine hohe Rendite einfahren. Mittlerweile haben auch immer mehr Vertreter der jüngeren Generation erkannt, dass sich die LBBW Balance Fonds optimal zum Sparen und Anlegen eignen. Mit einem Fondssparplan lässt sich das schnell und einfach einrichten. Studenten oder junge Familien wenden sich genauso wie Unternehmer oder Angestellte an uns. Für viele stellen die drei Varianten der Balance-Familie eine individuell nach Risikoneigung passende Anlage zum schrittweisen Vermögensaufbau in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase dar.

Wie überzeugen Sie die Kunden von den Vorteilen der LBBW Balance Fonds?

Kaiser: Wir klären auf, denn viele Kunden denken, dass Fondssparen nichts für sie sei. Besonders heftige Einbrüche an den Börsen bleiben in Erinnerung – obwohl diese heute längst ausgeglichen sind – und beeinflussen die Einstellung zu Kapitalmarktanlagen. Anderen stecken die Erfahrungen der jüngsten Finanzkrise noch in den Knochen.

Braun: Ich zeige Kunden anhand einer Grafik wie sich die Fonds seit ihrer Auflegung entwickelt haben. Dabei können sie erkennen, dass zweistellige jährliche Wachstumsraten in einigen Phasen keine Seltenheit sind.

Kaiser: Außerdem bleiben wir immer ehrlich. Wir weisen darauf hin, dass die LBBW Balance Fonds in schwierigen Zeiten auch mal eine negative Wertentwicklung ausweisen können. Die Fonds sind schließlich Kapitalmarktprodukte und damit im Gegensatz zu Spareinlagen den Schwankungen am Kapitalmarkt ausgesetzt. Aber durch einen langfristigen Anlagehorizont werden Tiefpunkte im Vergleich zu all den starken Jahren mehr als nur ausgeglichen. Wer in die Fonds investiert, wird von uns kontinuierlich beraten und kann bei veränderter Risikobereitschaft die Fonds-Variante flexibel wechseln.

Wenn Sie einen Ausblick auf die kommenden 20 Jahre LBBW Balance Fonds wagen – was wünschen Sie sich, Frau Braun?

Braun: Es bleibt abzuwarten, wie sich manche Themen in Zukunft entwickeln. Aber man sieht ja schon an der aktuellen Positionierung der LBBW Balance Fonds, dass mit Investments in Sektoren wie Medizintechnik, Biotechnologie und Digitalisierung, die Zukunftsthemen im Blick des Managements sind.

Und was erhoffen Sie sich, Frau Kaiser?

Kaiser: In den vergangenen 20 Jahren hat sich immer wieder etwas geändert. Beispielsweise haben unsere Fondsmanager früher Positionen im Portfolio der Balance Fonds primär unter mittel- bis langfristigen Gesichtspunkten angepasst. Mittlerweile ist das Umfeld viel dynamischer geworden, sodass sich die Experten täglich miteinander austauschen und auch kurzfristige Chancen an den Märkten mit Hilfe von unterschiedlichsten Finanzmarktinstrumenten nutzen. Ich wünsche mir, dass das Portfoliomanagement weiterhin so professionell und aufgeschlossen mit Änderungen und neuen Trends am Kapitalmarkt umgeht. Dann werden die LBBW Balance Fonds auch in den kommenden 20 Jahren erfolgreiche Produkte sein.

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