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Pflegefall

Ein Schlaganfall – und alles ist anders

Heute kann Elisabeth Adam (56, Name von der Redaktion geändert) wieder aufatmen, wenn das Gespräch auf ihrenMann und die Pflegesituation zu Hause kommt. Als Holger Adam (heute 63) vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitt, war der Schock in der Familie groß. Der sonst so agile Handelsvertreter war plötzlich schwer krank und von einemTag auf den anderen rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Der Hirnschlag hatte mehrfache Lähmungen hervorgerufen. Laufen, Essen, Sprechen – all das war von heute auf morgen nicht mehr möglich. An Arbeiten und normales Familienleben war nicht mehr zu denken.

Anzahl der Pflegebedürftigen

2,9 Mio. (2015); davon Anteile der Versorgungsarten: 73 % zu Hause (davon 48 % alleinAngehörige, 24 % mit ambulanten Diensten), 27 % vollstationär  

Schnell kann ein ganzes Einkommen wegfallen

Für das Ehepaar und ihre zwei erwachsenen Kinder bedeutete das, sich auf eine schwierige Situation einzustellen. Eine professionelle Pflege musste organisiert und bezahlt werden – während gleichzeitig ein Einkommen weggefallen war. Darüber hinaus entschied sich Elisabeth Adam, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um sich um ihren Mann zu kümmern – was mit zusätzlichen Gehaltseinbußen verbunden war. Zur psychischen Belastung kam somit ein enormer finanzieller Druck hinzu. Denn auch allzu viel Erspartes konnten die Adams nicht vorweisen, weil sie jahrelang jeden Euro in die Abzahlung ihres Hauses gesteckt hatten.    

Pflegequote nach Altersgruppen: je älter, desto höher der Anteil der zu Pflegenden

Anteil an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe in %

Finanzierungslücken

Finanzierungslücken in der gesetzlichen Pflegeversicherung

Zwar zahlte die gesetzliche Pflegeversicherung für die vierwöchige Unterbringung von Holger Adam in einer Einrichtungder Kurzzeitpflege unmittelbar nach dem Krankenhausaufenthalt – immerhin 1.612 Euro. Die echten Kostenlagen jedoch bei mehr als dem Doppelten. Geld, das die Familie aufbringen musste. Und auch die anschließende Unterstützung zuhause durch einen ambulanten Pflegedienst schlägt seither jeden Monat ordentlich zu Buche, weil die Pflegeversicherung nur für einen Teil der tatsächlichen Kosten aufkommt.

Wichtige Vorkehrungen dank Kontovollmacht und Vorsorgevollmacht

Das Ehepaar hatte dabei noch Glück im Unglück. Es hatte für den Fall der Fälle vorgesorgt. Mit einer Bankvollmacht hatten die Eheleute festgelegt, dass im Ernstfall einer auf das Konto des anderen zugreifen kann. Eine einfache Regelung,von der Elisabeth Adam schnell profitiert hat, als die ersten Rechnungen ins Haus kamen. In einer Vorsorgevollmacht hatten sie geregelt, dass der Partner von Ärzten Auskunft erhalten und über medizinische und pflegerische Behandlungen entscheiden darf. Auch davon musste Elisabeth Adam Gebrauch machen, nachdem ihr Manndirekt nach dem Schlaganfall unfähig war, für sich selbst zu handeln.

Wenn die Kinder einspringen müssen

Doch obwohl beide Vollmachten Gold wert waren, mussten die Adams schmerzlich feststellen, dass sie allein als Vorsorge nicht ausreichen. Denn die dauerhafte Finanzierung einer Pflege kann schnell einen enormen Kostenberg auftürmen. Für diesen müssen sie nun selbst aufkommen, weil sie sich vor Jahren gegen eine private Zusatzversicherung entschieden hatten. Die monatlichen Belastungen kamen ihnen zu hoch vor. Zu ihrem Glück unterstützen die beiden berufstätigen Söhne ihre Eltern, indem sie jeden Monat einen Großteil der Kosten übernehmen.

Jetzt an morgen denken – sich beraten lassen!

Holger Adam geht es mittlerweile wieder besser. Dank guter Betreuung kann er wieder langsam selbstständig essen und sich artikulieren, mit Unterstützung auch laufen. Auf Pflege wird er jedoch noch eine Weile angewiesen sein. Um diese zu finanzieren, werden Elisabeth Adam und die Kinder weiterhin ihren Beitrag leisten müssen. Die Kinder haben aus der Situation gelernt und einen Termin bei ihrer Bank gemacht, um sich in Sachen Vorsorge umfassend beraten zu lassen. Damit ihre Familien eines Tages besser abgesichert sind.

Pflegekonzept

Unser Pflegekonzept

Um Sie finanziell auf eine mögliche Pflegebedürftigkeit vorzubereiten, bieten wir verschiedene Modelle an. Welche Strategie für Sie die beste ist, klären wir am besten vertraulich in einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch.

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Für jeden Fall gut beraten

Auch wir können nicht sagen, was Ihnen die Zukunft bringt, dafür aber, wie Sie sich schon heute auf den Ernstfall finanziell vorbereiten können, falls er eintritt. Lassen Sie sich in einem persönlichen Gespräch kompetent beraten. Gemeinsam finden wir die beste Lösung.

Gut aufgestellt für jeden Fall der Fälle

Auch wenn es Generationenberatung heißt und wir uns viel Zeit für Sie in einem persönlichen Gespräch nehmen, geht es bei der Generationenberatung nicht nur ums Reden: Wir bieten Ihnen konkrete Lösungen – für jeden Fall ganz individuell gestaltet. Hier eine kleine Auswahl.

Auf alle Fälle gut beraten – für alle Fälle gut versorgt

Wie Sie sehen, gibt es für eine sichere Zukunft viel zu regeln. Wir lassen Sie dabei nicht allein: In einem persönlichen Gespräch finden wir für Sie die passenden Lösungen. Machen Sie gleich einen Termin. Unsere kompetenten Generationenberater freuen sich auf Sie!

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