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Vermögensbarometer: die Deutschen und ihr Geld

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) untersucht einmal im Jahr die finanzielle Lage der Deutschen und ihre Erwartungshaltung an Spar- und Anlageprodukte: Daraus ergibt sich das Vermögensbarometer „Die Deutschen und ihr Geld“. Im Frühjahr 2019 hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar Added Value dafür insgesamt 5.806 Verbraucher in Deutschland befragt – telefonisch und online. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse dieser einzigartigen Studie hier für Sie zusammengefasst.

Aktien und Co. zum ersten Mal an der Spitzenposition

Die langfristig niedrigen Zinsen bei den klassischen Sparformen werden immer entscheidender bei der Wahl einer geeigneten Geldanlage: 21 Prozent der Befragten sind inzwischen bereit, für eine höhere Verzinsung etwas risikoreicher anzulegen. Bei der Frage nach dem derzeit besten Produkt für den Vermögensaufbau entscheiden sich daher auch ganze 42 Prozent für Aktien, Direktinvestitionen in Unternehmen und Wertpapiere – eine bedeutende Trendwende. Denn damit verdrängen sie zum ersten Mal Investment- und Immobilienfonds vom Spitzenplatz. Zugleich legt aber auch diese Anlageform bei der Beliebtheit zu, um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 29 Prozent.

Selbstgenutztes Eigenheim vor Immobilien als Geldanlage

Die Deutschen bleiben dem Traum vom Eigenheim treu. Beinahe jeder dritte Befragte gab in der Studie an, den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses zu planen. In der Altersgruppe von 20 bis 29 Jahren ist es sogar jeder zweite – wohlgemerkt zur eigenen Nutzung. Generell ist hier das Interesse in allen Altersgruppen seit 2017 kontinuierlich angestiegen. Immobilien zum Vermieten schaffen es derzeit aber nur noch auf den dritten Platz der Beliebtheitsskala: Ihr Saldo erreicht mit 17 Prozent nur knapp die Hälfte des Vorjahres. Ein Grund dafür dürften die deutlich gestiegenen Immobilienpreise sein.

Safety first? Ja, aber Rentabilität rückt in den Fokus.

Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung beim Vermögensaufbau ist weiter essentiell, hat aber im Vergleich zum Vermögensbarometer 2018 6 Prozentpunkte an Wichtigkeit eingebüßt. Dennoch sehen 54 Prozent darin noch immer das entscheidendste Anlagekriterium. Der Wunsch nach einer hohen Rendite hat im selben Zeitraum um 3 auf 30 Prozentpunkte zugelegt – und landet damit knapp neben dem Siegertreppchen auf Platz vier der Entscheidungskriterien. Den zweiten und dritten Platz belegen wie im Vorjahr die Merkmale Verfügbarkeit und Flexibilität.

Optimismus bei den Finanzen in Stadt und Land unterschiedlich

Die Deutschen sind mit ihren Finanzen grundsätzlich zufriedener denn je – allerdings mit Abweichungen zwischen Stadt und Land. In den Innenstädten und stadtnahen Wohnlagen beurteilen 43 beziehungsweise 44 Prozent der Befragten ihre finanzielle Situation als „sehr gut“ oder „gut“. In ländlichen Gegenden abseits der Städte sehen das lediglich 31 Prozent der Menschen so. Trotz der aktuellen Zufriedenheit, die sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt hat, hat eine Mehrheit von 60 Prozent Angst vor Altersarmut – besonders Menschen in den Innenstädten und in stadtfernen ländlichen Gebieten. Die größte Sparmotivation der Deutschen ist und bleibt damit die Altersvorsorge, Zukunftssicherung und Notfallvorsorge.

Quelle: Vermögensbarometer 2019

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